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Wie wir sehen

Unser wichtigstes Sinnesorgan

Die Augen sind unsere wichtigsten Sinnesorgane: Zwischen 60% und 85% unserer Sinneseindrücke nehmen wir damit auf. Es ist daher kein Zufall, dass eine Vielzahl von Redewendungen um unser Augenlicht kreist: Man kann ein Auge zudrücken oder jemanden aus den Augen verlieren. Die Augen essen mit, außer man hat Tomaten darauf. Man verliebt sich auf den ersten Blick, denn Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Ist jemand aus den Augen, ist er auch aus dem Sinn…

Doch wie genau funktionieren unsere Augen eigentlich, wie kommt es zum Wunder des Sehens?

Das Wunder des Sehens

Durch die transparente Hornhaut, die zusammen mit den Wimpern auch dem Schutz gegen Fremdkörper dient, gelangt das Licht in unsere Augen. Wie viel davon in das Auge hineinkommt, reguliert die Regenbogenhaut, die auch Iris genannt wird. Sie hat die gleiche Aufgabe wie die Blende eines Fotoapparats. Ist es hell, verkleinert die Iris die Pupille und es gelangt weniger Licht ins Auge. Bei Dunkelheit ist die Pupille dagegen größer und unsere Augen nehmen mehr Licht auf.

Hinter der Pupille befindet sich die Linse, dank der wir scharf sehen können. Um die Augen auf Nah- oder Fernsicht einzustellen, verändern Muskeln Lage und Krümmung der Linse, was auch als Akkomodation bezeichnet wird. Die Linse fokussiert nicht bei allen Menschen einwandfrei und ist insofern für die häufigsten Sehfehler wie Kurz-, Weit- und Alterssichtigkeit verantwortlich.

Aus Informationen werden Bilder

Skater

Hinter der Linse befindet sich der Glaskörper, der zum einen die Form des Auges erhält und zum anderen bei Druck oder Stößen als Puffer dient. Die Lichtstrahlen, die den Weg durch Hornhaut, Pupille und Linse genommen haben, bilden am hinteren Ende des Glaskörpers auf der Netzhaut (Retina) ein auf den Kopf gestelltes Bild des Gesehenen ab. Auf der Netzhaut befinden sich rund 6 bis 7 Millionen Zapfen und zwischen 110 und 125 Millionen Stäbchen. Die Ersteren sind für das Sehen von Farben verantwortlich, die Letzteren für den Wahrnehmung von Hell und Dunkel. In der Mitte der Netzhaut ist der sogenannte „gelbe Fleck“ (Makula), in dessen Mitte sich die Netzhautgrube (Fovea centralis) befindet. Dort ist der Punkt, an dem wir am schärfsten sehen.

An den Augapfel schließt sich eine Öffnung an, durch die rund eine Million Nervenfasern die Netzhaut verlassen, um sich zum Sehnerv zu vereinigen. Dieser transportiert die auf der Netzhaut gesammelten Informationen in Formel-1-Geschwindigkeit in die Sehrinde des Gehirns, um sie dort zu „entwickeln“. Nach einem hochkomplexen Prozess ist es nun soweit: Aus Lichtimpulsen werden Bilder – wir sehen.